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Wespen, Hornissen und Co.

Wenn sich im Dachboden, einer Nische oder im Garten eine Kolonie Wespen oder gar Hornissen eingenistet haben, dann ist es für viele Bürger an der Zeit sich Hilfe zu holen. 

Grundsätzlich ist das keine Hauptaufgabe der Feuerwehr, professionelle Schädlingsbekämpfer lösen auch diese Probleme. sehr gerne. 

Zusätzlich dazu stehen wir bei Gefahr im Verzug der Bevölkerung dennoch ebenfalls zur Verfügung. Wir dürfen an dieser Stelle aber daraufhinweisen, dass diese Einsatzleistung gemäß der seit 1. Jänner 2026 gültigen Tarifordnung mit 90 Euro zu verrechnen ist. Wir kommen dann meist in den Abendstunden, da da die Aktivität der Tiere doch stark nachläßt.

Was muss man beachten?

  • Wespen und Hornissen stehen unter Naturschutz, wobei die Hornissen sogar vom Aussterben bedroht sind.
  • Diese Tiere stellen ein wichtiges Glied in der Nahrungskette dar. Zu ihrem Speiseplan gehören Fliegen, Gelsen, Baumschädlinge und Ähnliches. Ein Volk verspeist am Tag bis zu 500 g oder 3000 Insekten.
  • Hornissen sind prinzipiell nicht aggressiv, nur im Umkreis von 4 Metern um ihr Nest schalten sie auf Verteidigung.
  • Hornissen sind Fleischfresser und werden nicht von Süßen Speisen angelockt.
  • Wir versuchen unser Bestes, um diese Tiere umzusiedeln und nicht sie zu vernichten!
  • Heftige Armbewegungen, Erschütterungen, Verstellen der Einflugschneise oder Behinderungen der Einflugbahn provoziert die Tiere zum Angriff.
  • Ein Nest wird niemals zweimal benutzt, sondern im Gegenteil, sogar gemieden. Das Belassen des Nestes an dem Ort ist damit ein zusätzlicher Schutz.
  • Ende September, Anfang Oktober ist das Nest ohnehin wieder leer. Nur die Königin überlebt den Winter.
  • Die Geschichte von den 3 Hornissenstichen, die einen Menschen töten können, stimmt nicht. Ein Hornissenstich ist genauso (un-) gefährlich wie ein Bienen- oder Wespenstich. Vorsicht ist bei Menschen mit allergischen Reaktionen geboten.